Arbeiten mit GitHub CLI
Vorbei ist der Spagat zwischen Git auf der Kommandozeile und der GitHub-Weboberfläche: GitHub hat sich selbst einen nativen Client für den Terminal spendiert – und der Umgang ist erfreulich einfach.
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Statt komplexer Entwicklungshelfer wie das stetig wachsende Jira-Portfolio wird für das Management drum herum oft doch nur GitHubs Weboberfläche eingesetzt. Schließlich ist sie einfach, bietet – natürlich – alle GitHub-Funktionen und wenn man mal ehrlich ist: Sie ist einfach da.
So bequem und intuitiv die Arbeit im Browser auch sein mag, so lästig ist der ständige Wechsel zwischen Terminal und Web, Tastatur und Maus. Denken Sie einfach mal an Notebooks, die nur für die Entwicklung gedacht sind – muss dort wirklich eine grafische Desktop-Umgebung laufen, nur um ein paar GitHub-Issues zu bestätigen?
Nun, das musste auch in der Vergangenheit schon nicht sein: Mit dem einfacheren CLI-Zugang für GitHub-Workflows zu schaffen.
Funktionsumfang
GitHub CLI ermöglicht den Zugriff auf den kompletten Workflow über eine übersichtliche Reihe von Kommandos (etwa „gist“), Subkommandos (wie „create“) und Flags (etwa „--public“). Hier die Kommandos mit einer Auswahl der Subkommandos:
- alias (delete, list, set)
- api
- auth (login)
- config (get, set)
- gist (create, list)
- issue (reopen, status)
- pr (checkout, merge, review)
- release (download, upload)
- repo (clone, fork, view)
Über das api-Kommando können Sie dabei direkte HTTP-Anfragen an die GitHub-Ubuntu ist der Vorgang ziemlich straight forward:
sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-key C99B11DEB97541F0sudo apt-add-repository https://cli.github.com/packagessudo apt updatesudo apt install ghFür Windows steht freilich eine GitHub-CLI-Homepage zu werfen. Schließlich ist es als quelloffenes Tool für Entwickler und zum Entwickeln prädestiniert für Erweiterungen, Abwandlungen und neue Spielereien.
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